Fragilität: Über die Grenzen des Erklärens

Publiziert in „Mosaik, Zeitschrift für Literatur und Kultur, Salzburg, Winter 2018“ Wenn wir uns überlegen, was alles schief laufen könnte, staunen wir oft über die scheinbare Leichtigkeit und Stabilität der Welt, der Gesellschaft, des Menschens. Vielleicht entsetzt es uns gerade deswegen, wenn sich die Fragilität unserer Welt und unseres Lebens zeigt. Eine Kleinigkeit reicht, und… Fragilität: Über die Grenzen des Erklärens weiterlesen

Verstehende und Verständliche KI-Assistenten brauchen Empathie!

Publiziert als Gastbeitrag unter https://www.derstandard.de/story/2000087849212/ki-assistenten-brauchen-empathie In Zukunft werden wir intensiver mit künstlichen Assistenten zusammenarbeiten. Der dominante Ansatz des maschinellen Lernens in der KI-Forschung ist dafür jedoch unzureichend. Ein Plädoyer für verstehende und verständliche KI-Systeme. Systeme der Künstliche Intelligenz (KI) sind genau das, was ihr Name behauptet: Sie sind intelligent, also fähig Probleme zu lösen, die… Verstehende und Verständliche KI-Assistenten brauchen Empathie! weiterlesen

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Im Fremdsein die Welt begreifen

erschienen in „Fluch’t’raum, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft“, April 2018 Fremdsein ist unheimlich. Aber genauso, wie das Unheimliche ein verdrängter Teil von uns ist, zeigt sich das Fremdsein als ein grundlegender Seinszustand, der uns entweder dazu antreibt, die Welt begreifen oder sich von ihr abwenden zu wollen. Wie kann dieser Zustand besser entgegnet werden, als… Im Fremdsein die Welt begreifen weiterlesen

Mit Daten die Welt erfassen? Aber wozu?

Alhazen, Popper, Lakatos – bei allen war der Abgleich von Vermutungen mit Beobachtungen in der Welt zentraler Bestandteil von Wissenschaft. Um das machen zu können, muss die Welt hinsichtlich einer konkreten Frage beobachtet werden. Beispielsweise das Phänomen, warum die Sonne in der früh hier und abends dort ist. Wenn man am Anfang ist, sich diese… Mit Daten die Welt erfassen? Aber wozu? weiterlesen

Von der Fotographie zur modernen Malerei: Ein Spiegelbild für Innovation

Ich verknüpfte einen Besuch eines Kunstmuseums mit einem Artikel über „das Neue in der Welt“ zur Metapher der modernen Malerei als Spiegelbild für Innovation. Ein wichtiger Zweck der Malerei war traditionell das Festhalten der Welt, im Sinne des Festhalten der Wirklichkeit. Mit dem Aufkommen der Fotographie im Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde dieser Aspekt der… Von der Fotographie zur modernen Malerei: Ein Spiegelbild für Innovation weiterlesen

Mythologie und Wissenschaft

Schon seit den Zeiten der antiken Hochkulturen haben Menschen bei Phänomenen, insbesondere bei dramatischen Ereignissen, zwei scheinbar gegensätzliche Ansätze verfolgt sich Klärung  zu verschaffen um Handlungsschemen für die  Wirklichkeit konstruieren zu können: Mythos und Logik, dargestellt in mythologischen bzw. philosophischen Betrachtungen der Welt. Beide Ansätze arbeiten mittels Kategorisierung, wobei der entscheidende Unterschied die verwendeten Kategorien… Mythologie und Wissenschaft weiterlesen

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Universalgesetze der Welt oder menschliche Denkmuster?

George Johnson Werk „Denkmuster“ (1997) ist von der zentralen Frage motiviert, ob unser Weltbild Gesetzen dieser Welt oder eher Gesetzen unserer Wahrnehmung (und Verarbeitung) davon folgt. Im letzteren Fall, wäre auch die Wissenschaft ausschließlich eine kulturelle Leistung, ähnlich mythologischer Welterfassungen, jedoch mit anderen Methoden unseres Gehirns. Entdeckt die Wissenschaft also, oder konstruiert sie, oder ist… Universalgesetze der Welt oder menschliche Denkmuster? weiterlesen

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Der Mann ohne Eigenschaften

Robert Musils Hauptwerk „Der Mann ohne Eigenschaften“ hat so einige Parallelen mit der Thematik die Welt zu erfassen. Solange wir unserem Leben, und eben auch der Welt, keine Eigenschaften zuweisen und sie dadurch zu fassen versuchen, bleibt alles offen und möglich. Wirklich tun können wir damit jedoch nichts! Erst durch das einschränkende Zuweisen von Eigenschaften… Der Mann ohne Eigenschaften weiterlesen

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Den Anfang verstehen

Jürgen Kaube bietet mit seinem Buch über „Die Anfänge von Allem“ ein Beispiel wie das Konzept des Anfangs herangezogen werden kann, um die Welt zu verstehen. Denn, so scheint die Prämisse zu sein, verstehen wir den Anfang einer Sache, verstehen wir diese von Grund auf – eben von ihrem Anfang an. Wie kam es zur… Den Anfang verstehen weiterlesen